Unser Hirn liebt Gewohnheiten. Wir gewöhnen uns Dinge an, die im Normalfall unser Leben leichter machen. Stiegen steigen, Auto fahren, einen Schritt vor den anderen zu setzen – auch das sind Gewohnheiten über die wir uns keine Gedanken mehr machen müssen. Wir müssen nicht mehr überlegen, WIE wir den einen Fuß vor den anderen setzen.
Manche Gewohnheiten haben wir allerdings nicht so lieb gewonnen. Den automatischen Gang zum Kühlschrank in der Nacht zum Beispiel. Oder der Griff in die Süßigkeitenlade, wenn der Chef oder die Kollegen gerade wieder nerven. Oder die Tafel Schokolade, die herhalten muss, wenn der Tag stressig war. Oder das automatische Drücken der Snooze Taste am Wecker anstatt zB den Tag mit Sport zu beginnen.
Und daraus werden Muster, die wir wiederholen und wiederholen und wiederholen.
Wir wissen kognitiv meistens, dass uns gerade diese Muster daran hindern, gesünder zu leben, abzunehmen, fitter zu werden. Oder mehr Gelassenheit zu bekommen, mehr Zeit für uns selbst zu haben. Und doch ist es so schwer, sie zu ändern.
